Onkologische Schwerpunktpraxis Brandenburg an der Havel

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Onkologische Schwerpunktpraxis Brandenburg an der Havel

Dipl.-Med. Carola Saati - Priv.-Doz. Dr. med. Kristoph Jahnke, MD - Lüder Fritz - GbR

Alkoholeinfluss auf Krebsrisiko nicht unterschätzen

Einer der bedeutendsten Risikofaktoren für Krebserkrankungen ist Tabak. Ein anderer, oftmals unterschätzter Faktor ist Alkohol: Wie Wissenschaftler kürzlich in der Fachzeitschrift Cancer Causes and Control berichteten, sind etwa 3 Prozent aller Krebsfälle in Deutschland auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen. Bei der Analyse stellte sich heraus, dass der Alkoholkonsum im Jahr 2010 für circa 13 000 Krebserkrankungen verantwortlich war. Am stärksten war der Zusammenhang bei Speiseröhrenkrebs – hier hatte Alkohol einen Anteil von rund 48 Prozent bei Männern und 36 Prozent bei Frauen. Den geringsten Einfluss hatte Alkohol mit 10 Prozent bei Männern auf Darmkrebs und knapp 7 Prozent bei Frauen auf Brustkrebs. Dabei reichten schon moderate Mengen Alkohol, um das Krebsrisiko zu erhöhen. Als einigermaßen unbedenklich gilt für Männer der Genuss von täglich einem halben Liter Bier oder einem viertel Liter Wein, für Frauen gelten die halben Mengen. Der Gesundheit förderlich ist es, wenn man nicht jeden Tag Bier trinkt.