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Onkologie Brandenburg: Kennzeichnung von Bio-Lebensmitteln

Onkologische Schwerpunktpraxis Brandenburg an der Havel

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Onkologische Schwerpunktpraxis Brandenburg an der Havel

Dipl.-Med. Carola Saati - Priv.-Doz. Dr. med. Kristoph Jahnke, MD - Lüder Fritz - GbR

Kennzeichnung von Bio-Lebensmitteln

Bereits im Jahr 2001 ist in der Bundesrepublik Deutschland das bekannte sechseckige Bio-Siegel eingeführt worden. Es trägt heute die Unterzeile „nach EG-Öko-Verordnung“. Es signalisiert dem Verbraucher, dass das entsprechende Produkt aus Rohstoffen besteht, die nach den Regeln des ökologischen Landbaus entstanden sind.

Ob Eier, Wein oder Orangenblüten: Produkte, die mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet sind, entstehen bei Erzeugern, die sich zum Beispiel der Fruchtfolge – also dem wechselnden Anbau verschiedener Kulturen –, dem Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und künstlichen Dünger sowie einer artgerechten Tierhaltung verpflichtet haben. In Bio-Lebensmitteln dürfen darüber hinaus weder genetisch veränderte Erzeugnisse noch Gewürze und Kräuter verwendet werden, die radioaktiv bestrahlt wurden.

Bio-Siegel: Zu mindestens 95 Prozent aus ökologischem Landbau
Eine einzige Einschränkung gilt für das Bio-Siegel. Die Produzenten dürfen, falls zum Zeitpunkt der Herstellung des Lebensmittels nicht alle Zutaten aus ökologischem Landbau verfügbar waren, bis zu 5 Prozent Zutaten aus konventionellem Landbau hinzufügen. Wer also ein Lebensmittel mit Bio-Siegel kauft, kann sicher sein, dass das Produkt zu 95 Prozent aus ökologischem Landbau stammt. 

Anders als das sechseckige Bio-Siegel ist das Bio-Logo der Europäischen Union hierzulande noch nicht allzu gut bekannt. Das mit zwölf gelben Sternen versehene grüne Blatt, das seit Juli 2010 EU-weit gilt, bedeutet exakt dasselbe wie das sechseckige Siegel. In Deutschland dürfen deshalb beide Etiketten nebeneinander genutzt werden. 

Warenzeichen der ökologischen Anbauverbände
Daneben kennzeichnen die unterschiedlichen ökologischen Anbauverbände in Deutschland ihre Produkte mit eigenen Warenzeichen. In diesen Verbänden sind Bio-Bauern organisiert, die sich strengen Vorschriften unterwerfen, um Lebensmittel herzustellen, die zu 100 Prozent aus biologischem Anbau stammen.Der größte und bekannteste dieser Verbände ist Bioland. Wer also sicher sein will, rein biologisch hergestellte Erzeugnisse zu nutzen, sollte auf die Warenzeichen der ökologischen Anbauverbände achten (siehe Kasten).

Bioprodukte werden immer beliebter: Im Jahr 2012 gaben in einer repräsentativen Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 71 Prozent der Befragten unter 30 Jahren an, Bioprodukte zu kaufen. Und der Anteil der bewusst kaufenden Bevölkerung steigt stetig. 

Eigenmarken der Supermarkt -ketten entsprechen EU-Standard
Auf diesen Zug sind in den letzten Jahren auch die großen Lebensmittelketten wie ALDI, Rewe, Lidl, Norma, Netto und andere aufgesprungen. In den Supermarktregalen findet man phantasievolle Bezeichnungen, die manchmal den Warenzeichen der ökologischen Anbauverbände zu gleichen scheinen. Gut Bio, BIONESS, Naturkost Grünes Land, Naturgut oder Naturkind haben eines gemeinsam: Sie alle entsprechen zumindest dem Standard der EG-Öko-Verordnung, also dem sechseckigen Bio-Siegel beziehungsweise dem mit gelben Sternen geschmückten Blatt des EU-Bio-Logos.

Und das ist letztlich die gute Nachricht: Überall wo „bio“ oder „öko“ draufsteht, müssen die EU-Mindeststandards eingehalten sein.